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Ausbildung zum und Anforderungen an den Schuldnerberater

Eine rechtlich vorgeschriebene Ausbildung für Schuldnerberater existiert nicht, auch wenn bei der Verleihung der Befähigung der Berechtigung zur für den Antrag auf eine Verbraucherinsolvenz auszustellenden Beratungsbescheinigung die Qualität einer Schuldnerberatung überprüft wird. Konsequenterweise wird eine Einzelfallentscheidung bei jeder Beratungsstelle getroffen, welche außer auf der Ausbildung der eigenen Mitarbeiter auch auf einer möglicherweise erfolgenden Zusammenarbeit mit eigenen Stellen erfolgt. Da die


eine Schuldnerberatung wird in Betracht gezogen.Ausbildung zum Schuldnerberater nicht gesetzlich geregelt ist, werden unterschiedliche Lehrgänge angeboten. Konsequenterweise ist die Ausbildung zum Schuldnerberater sowohl innerhalb eines Lehrgangs von drei Tagen oder einer Woche Dauer als auch durch einen Masterstudiengang oder in Form eines einjährigen Fernstudiums möglich. Dabei richten sich die kurzen Lehrgänge zur Fortbildung zum Schuldnerberater ausdrücklich an Personen mit einschlägigen Vorkenntnissen, so dass je nach Kursaufbau Bankkaufleute, Rechtsanwälte, Steuerberater, Betriebswirte, Rechtsanwaltsgehilfen, Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter die Zielgruppe der kurzfristigen Kurse sind. Wenn die Kurse für einen Bildungsgutschein anerkannt sind, erfüllen sie eine Mindestanforderung an ihren Inhalt.

Im Rahmen der Fortbildungskurse erlernt der angehende Schuldnerberater die Teile seiner künftigen Aufgabe, welche er noch nicht durch seine bisherige Tätigkeit beherrscht. Grundsätzlich sind Fragen des Schuldrechts ebenso Bestandteil der Fortbildung zum Schuldnerberater wie das Wissen über die Ursachen von Überschuldungen. Einen großen Teil der Fortbildung zum Schuldnerberater nehmen auch psychologische Übungen und das Trainieren von Beratungsgesprächen ein, aber auch praktische Elemente der Tätigkeit wie die Büroorganisation und das Zeitmanagement des Beraters werden angesprochen.

Als Endkontrolle ist je nach Anbieter der Fortbildung zum Schuldnerberater eine Abschlussprüfung abzulegen oder eine Hausarbeit zu schreiben; einige Fortbildungsinstitute fordern auch beide Leistungen. Nach dem erfolgreichen Besuch eines Seminars zur Ausbildung als Schuldnerberater ist das Sammeln praktischer Erfahrung in einer gemeinsam mit Kollegen betriebenen Schuldnerberatungsstelle oder das Durchführen von Praktika sinnvoll; in über ein Jahr durchgeführten Fernkursen ist der erforderliche Praxisanteil regelmäßig bereits integriert.

Der Schuldnerberater benötigt neben dem Fachwissen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die Situation seiner Klienten. Zugleich sind absolute Verschwiegenheit und ein das Vertrauen des Ratsuchenden gewährleistendes Auftreten unverzichtbare Wesensmerkmale eines Schuldnerberaters. Dank ihres psychologischen Einfühlungsvermögens erkennen Berater, wenn Schuldner ihnen Einzelheiten der finanziellen Situation verschweigen und fragen behutsam nach.

Ehrenamtliche Schuldnerberater

Neben bezahlten Schuldnerberatern bieten auch ehrenamtliche Kräfte eine Schuldnerberatung an, diese sind überwiegend an kirchliche Organisationen angebunden. Je nach Organisation erhalten sie eine kleine Aufwandsentschädigung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, welche in den meisten Fällen gerade die ihnen entstehenden Kosten deckt. Ehrenamtliche Schuldnerberater üben ihre Tätigkeit aus Idealismus und dem Wunsch, Menschen in Not zu helfen, aus und freuen sich über jeden Erfolg, welchen sie mit ihrer Tätigkeit erzielen. Für den

Ein Paar nimmt eine Schuldnerberatung in Anspruch.

Ratsuchenden bieten ehrenamtliche Schuldnerberater den Vorteil, dass sie kostenlos tätig sind. Selbstverständlich gilt das Verschwiegenheitsgebot für ehrenamtliche Schuldnerberater ebenso wie für ihre professionellen Kollegen. Abgesehen von wenigen Ausnahmefällen sind ehrenamtliche Schuldnerberater nicht zur Ausstellung einer für das Stellen des Antrages auf eine Verbraucherinsolvenz berechtigt; die meisten sie beschäftigenden Organisationen arbeiten jedoch eng mit einer dazu berechtigten Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle oder einem Rechtsanwalt zusammen, so dass die entsprechende Bescheinigung bei Bedarf ausgestellt werden kann.

Ehrenamtliche Schuldnerberater sind überwiegend gelernte Bankkaufleute, Betriebswirte, Rechtsanwälte oder auch Sozialarbeiter und Sozialpädagogen, die sich nach ihrer Pensionierung oder ergänzend zu ihrer eigentlichen Berufstätigkeit für verschuldete Mitmenschen einsetzen. Die Träger der ehrenamtlichen Schuldnerberatung übernehmen die Ausbildung der künftigen Mitarbeiter für ihre Aufgabe. Da sie die recht teuren Kurse privater Anbieter auf Grund begrenzter finanzieller Mittel nicht bezahlen können, führen sie die Fortbildung der ehrenamtlichen Beratungskräfte selbst durch, diese besteht neben Kursen aus Hospitationen, so dass die erforderlichen Kenntnisse in der praktischen Tätigkeit erworben werden können. Ergänzend zu den ehrenamtlichen Kräften beschäftigen überregionale kirchliche Organisationen zumeist einen professionellen Schuldnerberater, dessen Hauptaufgabe in der Führung und Begleitung der ehrenamtlichen Kräfte besteht.

Die ehrenamtlichen Schuldnerberater besprechen die finanzielle Situation mit den Ratsuchenden und begleiten sie bei Bedarf zu Banken und Ämtern. Des Weiteren helfen sie bei der Formulierung von Schreiben an Banken und Unternehmen oder versenden diese als Beratungsstelle mit der Vollmacht ihrer Klienten. Zugleich suchen sie gemeinsam mit den zu beratenden Menschen nach Möglichkeiten, Ausgaben zu reduzieren oder möglicherweise Einnahmen zu erhöhen. Von großer Wichtigkeit sind in vielen Fällen das Erstellen eines Haushaltsplanes sowie eines Planes zur Regulierung der aufgelaufenen Schulden und eine gelegentliche Kontrolle, inwieweit Klienten die gemeinsam mit ihnen aufgestellten Pläne einhalten.